Max Born

[photo] Born, Max (1882-1970), deutscher Physiker und Nobelpreisträger.
Born setzte sich für den Durchbruch der Relativitätstheorie ein und gilt als Mitbegründer der Quantenmechanik. Außerdem lieferte Born umfangreiche Arbeiten zur Theorie des Festkörpers.
Born wurde 1921 als Professor für Theoretische Physik nach Göttingen berufen. 1933 verlor Born aufgrund seiner jüdischen Herkunft seinen Lehrstuhl und floh vor den Nationalsozialisten ins Ausland. Nach einem längeren Aufenthalt in Südtirol ging er an die Universität Cambridge in England. 1935 folgte Born einer Einladung von Sir Chandrasekhara Venkata Raman und arbeitete am Indian Institute of Science in Bangalore (Indien). 1936 übernahm er einen Lehrstuhl an der Universität Edinburgh und wirkte dort bis zu seiner Emeritierung (1953).
Er erhielt 1954 gemeinsam mit dem Physiker Walter Bothe den Nobelpreis für Physik.
Zu seinen Werken gehören Die Relativitätstheorie Einsteins und ihre physikalischen Grundlagen, gemeinverständlich dargestellt (1920), Optik. Ein Lehrbuch der elektromagnetischen Lichttheorie (1935), Natural Philosophy of Cause and Chance (1949), Physik und Politik (1960) und Der Luxus des Gewissens. Erlebnisse und Einsichten im Atomzeitalter (1969).

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