Arthur Holly Compton

[photo] Compton, Arthur Holly (1892-1962), amerikanischer Physiker, dessen Untersuchungen von Röntgenstrahlen 1922 zur Entdeckung des sogenannten Compton-Effekts führten: Die Wellenlänge hochenergetischer elektromagnetischer Strahlung ändert sich, wenn sie an Elektronen gestreut wird. Diese Beobachtung ließ sich nur durch den Teilchencharakter der elektromagnetischen Strahlung verstehen. Die Entdeckung dieses Effekts bestätigte, dass elektromagnetische Strahlung sowohl Wellen- als auch Teilcheneigenschaften besitzt, was einem Grundkonzept der Quantentheorie entspricht.

Compton leitete an der Universität von Chicago das Laboratorium, in dem die erste sich selbst erhaltende Kernreaktion in Gang gesetzt wurde. Compton beteiligte sich auch an der Entwicklung der Atombombe.

Für die Entdeckung des Compton-Effekts und seine Untersuchung der kosmischen Strahlen sowie der Reflexion, Polarisation und der Spektren von Röntgenstrahlen teilte sich Compton mit dem britischen Physiker Charles Wilson 1927 den Nobelpreis für Physik.

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