Wolfgang Pauli

Pauli, Wolfgang (1900-1958), schweizerisch-amerikanischer Physiker österreichischer Herkunft, bekannt durch die Definition des Ausschließungsprinzips in der Quantenmechik.

Er wurde in Wien geboren, studierte bei Arnold Sommerfeld an der Universität von München und lehrte Physik an den Universitäten von Göttingen (1921-1922), Kopenhagen (1922-1923) und Hamburg (1923-1928). Von 1928 bis 1935 war er Professor für Theoretische Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Außerdem kam er mehrmals als Gastprofessor an das Institute for Advanced Study in Princeton (New Jersey; 1935-1936, 1940-1945, 1949-1950 und 1954).

1925 definierte Pauli das nach ihm benannte Ausschließungsprinzip. Nach dem Pauli-Prinzip (auch Pauli-Verbot) kann ein durch drei Quantenzahlen (Haupt-, Neben- und magnetische Quantenzahl) beschriebenes Atomorbital maximal von zwei Elektronen besetzt werden, wobei sich die Elektronen in ihren Spinquantenzahlen unterscheiden (+½ und –½). Mit anderen Worten ausgedrückt kann ein Quantenzustand – beschrieben durch eine räumliche Wellenfunktion und einer Spinquantenzahl – von nur einem Teilchen (Elektron) besetzt werden.

Seine Hypothese von 1931 zur Existenz des Neutrino war ein grundlegender Beitrag zur Entwicklung der Mesonentheorie. 1945 erhielt Pauli den Nobelpreis für Physik.

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